Tesla sah Windkraftanlagen vorraus

Nikola Tesla Statue an den Niagara-Fällen.

In einem Aufsatz unter dem Titel „Die zukünftige Energiequelle der Menschheit“ diskutiert Nikola Tesla  1931 Vor- und Nachteile alternativer Quellen zur Stromgewinnung. Als beste benennt er wie in vielen Texten von ihm zuvor die Wasserkraft, insbesondere die der Wasserfälle in Verbindung mit seinem System zur drahtlosen Energieübertragung. Er ahnte aber schon damals, dass sich in Zukunft nicht zwingend die beste Lösung durchsetzen würde sordern kurzfristig wahrscheinlich nur die einfachste. 

Nachdem Tesla die Energie der Sonnenstrahlen sowie die Kraft der Gezeiten als mögliche Quelle zur Energiegewinnung benannt hat, schreibt er „die Windenergie kann wesentlich einfacher genutzt werden, uns sie wird seit undenklichen Zeiten eingesetzt. Ihre Bedeutung für den Antrieb von Schiffen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Falls die Kosten der Energie stark ansteigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass ganze Landstriche mit diesem altehrwürdigen Geräten übersät würden.“ Und genau das passiert seit Jahren unter der Überschrift „Energiewende“ in Deutschland, obwohl auch die Nachteile schon vor mehr als einem halben Jahrhundert bekannt waren. „Unglücklicherweise wird der Wert all dieser Ressourcen durch periodische und zufällige Schwankungen stark geschmälert, und wir sind deshalb gezwungen, nach einer Quelle Ausschau zu halten, die 24 Stunden am Tag Konstante Energie liefert wie zum Beispiel die Wasserfälle.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.